Impressionismus ist weiblich! MORISOT CASSATT GONZALÈS BRACQUEMOND in der Kunsthalle Schirn Frankfurt

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„Das Werk dieser Frau ist außergewöhnlich. Schade, dass sie kein Mann ist.“

Eduard Manet über Berthe Morisot 

Erstaunlich, daß es diese vier unterschiedlichen Frauen überhaupt geschafft haben, zu den herausragenden KünstlerInnen des Impressionismus zu gehören. Angesichts der gesellschaftlichen und privaten Widrigkeiten, mit denen sie zu tun hatten:

Manet, der Berthe Morisot liebend gern als Modell-nicht als schaffende Künstlerin- ernst nahm.

Und trotz aller Freundschaft in ihren Bildern herumkorrigierte. Eva Gonzalez, die er als seine einzige offizielle Schülerin bezeichnete, obwohl sie ein eigenständiges, hochkarätiges Oeuvre vorzuweisen hat. Marie Bracquemont, die als erfolgreiche Malerin, die Kritik ihres Mannes leid war und die Kunst aufgab. Einzig die Amerikanerin Mary Cassett, die sagen konnte: “Ich bin unabhängig! Ich stehe auf eigenen Füßen und liebe meine Arbeit.”

Die Schirn zeigt nun ca.160 ihrer erstaunlichen Arbeiten.

 22. FEBRUAR – 01. JUNI 2008

ÖFFNUNGSZEITEN DIENSTAG, FREITAG BIS SONNTAG 10 – 19 UHR

MITTWOCH UND DONNERSTAG 10 – 22 UHR

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